Für ein Bahnprojekt unseres Schwesterunternehmens MBM Michel Baumanagement mussten Vermessungsdaten, Punktwolken und Bestandspläne von mehreren Partnern zu uns – einzelne Lieferungen bis zu 1,5 TB. Gastkonten, Größenlimits, abgebrochene Uploads und Festplatten per Kurier haben alle Beteiligten Nerven gekostet.
Das kennen viele, die regelmäßig Unterlagen von außen bekommen: Kanzleien von Mandanten, Ingenieurbüros von Nachunternehmern, Agenturen von Fotografen. Bevor Sie zum nächsten Transferdienst greifen, lohnen sich fünf Fragen.
1. Braucht Ihr Partner ein Konto?
Jede Anmeldung ist eine Hürde. Freigaben in SharePoint oder Google Drive scheitern oft daran, dass der Partner kein passendes Konto hat oder Ihre IT anonyme Links aus gutem Grund sperrt.
Tipp: Fragen Sie Ihre IT, ob und für wen anonyme Upload-Links erlaubt sind – bevor der Termin drängt.
2. Was passiert, wenn der Upload abbricht?
Bei vielen Gigabyte reißt irgendwann die Verbindung. Dann fängt Ihr Partner von vorn an – oder gibt für heute auf.
Tipp: Nutzen Sie für sehr große Lieferungen nur Wege, die einen abgebrochenen Upload dort fortsetzen, wo er war.
3. Woher wissen beide Seiten, dass alles da ist?
„Kam alles an?“ kostet Telefonate. Eine Datei, die nur halb übertragen wurde, fällt oft erst Tage später auf.
Tipp: Lassen Sie bei großen Lieferungen eine Prüfsummenliste mitschicken. Windows und macOS erzeugen sie ohne Zusatzsoftware, mit „certutil -hashfile <Datei> SHA256“ bzw. „shasum -a 256 <Datei>“. Stimmen die Werte auf beiden Seiten überein, ist die Datei vollständig.
4. Wo liegen die Daten danach – und wie lange?
Gratisdienste speichern irgendwo, Links laufen ab, und niemand weiß genau, wer die Daten noch hat.
Tipp: Legen Sie vorher eine Löschfrist fest und holen Sie die Lieferung dorthin, wo Ihr Team ohnehin arbeitet.
5. Unter wessen Namen läuft das?
Ein Link mit fremder Marke und Werbung ist oft der erste Eindruck, den ein Partner von Ihrem Projekt bekommt.
Tipp: Eine eigene Adresse wie drop.ihre-firma.de zeigt sofort: Hier ist alles im Griff.
Was wir daraus gebaut haben
Wir haben die fünf Antworten in ein Werkzeug gegossen: den Daten-Drop. Ihr Partner öffnet einen Link unter Ihrer eigenen Domain und lädt Dateien oder ganze Ordner hoch – ohne Konto und ohne App. Reißt die Verbindung ab, geht der Upload dort weiter, wo er war. Am Ende bekommt Ihr Partner eine Eingangsbestätigung mit Dateiliste und Prüfsummen, Ihr Team eine Nachricht. Gespeichert wird verschlüsselt in Frankfurt am Main, mit klaren Löschfristen. Auf Wunsch landet jede Lieferung zusätzlich automatisch auf Ihrem Fileshare oder NAS im Büro.
Seit Oktober 2026 kommen bei SOPHISTICATES und MBM die Daten so an, jeweils im eigenen Design und unter eigener Domain.
Eingerichtet und betrieben von uns
Den Daten-Drop richten wir in Ihrem Corporate Design ein und betreiben ihn für Sie, als Paket mit festem Preis, das Sie direkt online bestellen können. Alle Details, die Preise und die Bestellung finden Sie auf der Seite zum Daten-Drop.
Und wenn Sie erst einmal Ihren bisherigen Weg verbessern wollen: Die fünf Fragen helfen auch ohne uns.
Julian J. Schrader